Ferienlager 2004

 

Rückblick auf 17 Tage KJG - Ferienlager 2004


Das Ferienlager der KJG fand vom 24.7. bis 9.8.2004 statt. Die Mädchen waren in Daseburg, die Jungen in Bühne bei Warburg untergebracht.


Es klatschen die Apachen, wo die Shoshonen schön wohnen

Auch dieses Jahr machten wir uns mit ca. 100 Mädchen und Jungen und insgesamt 46 betreuenden Personen auf den Weg ins Lager, um vielen Kindern erlebnisreiche und schöne Tage zu bieten. Die Jungen verlebten ihre Zeit in Bühne, die Mädchen fanden sich in Daseburg ein. Nach langer Vorbereitungsphase und viel Arbeit konnten sich nun auch die Lagereltern, Lagerleitung, Leiter und Kochfrauen beider Lager auf eine schöne Zeit freuen.

Pastor Ernst Thomas und Nicola Echterhoff verabschiedeten uns mit dem Reisesegen am 24. Juli in der Pfarrkirche. Während einige Leiter und Lagerleitungsmitglieder in den Lagerorten schon alles vorbereitet hatten, warteten die Kinder aufgeregt, um endlich die Busse stürmen zu können, die sie ins Paderborner Land bringen sollten.

Nach Ankunft in den Schützenhallen wurde zunächst der Schlafplatz eingerichtet und die Halle erkundet, denn nun endlich wusste man, mit wem man die nächsten Tage in einer der Gruppen verbringen würde. Nach dem Abendessen fand die erste Lagerrunde statt, die allen die Chance bot, sich bei Spielen und Liedern besser kennen zu lernen.

 

Gruppennamen gewählt

Zu Beginn des Lagers überlegten sich die Gruppen zum Motto passende Namen. Das Mädchenlager hatte das Motto Indianer gewählt:„ Es klatschen die Apachen, wo die Shoshonen schön wohnen“.

Das Jungenlager stand ganz unter dem Zeichen Olympias: „Fünf Ringe für ein Halleluja“. Die Gruppennamen wurden gleich auf das Gruppenbanner gemalt. Klar, dass dieser auch Einfluss auf die Gestaltung der Gruppenarbeit nahm. So baute eine Gruppe eine Akropolis nach, eine Andere ein Tipi. Auch das Lagerkreuz mit dem Lager- und KJG-Banner wurde traditionell am Anfang der Lagerzeit aufgestellt. Es wurde von Nachtwachen bewacht und vor Überfällen beschützt. Zu den weiteren Programmpunkten zählten im Jungenlager der Bau einer Seifenkiste, Herstellung von Minigolfbahnen, Bau von Schwedenstühlen, ein Olympisches Feuer, sowie zahlreiche andere Unternehmungen. Im Mädchenlager wurden ein Totempfahl gebaut, Lichterketten gebastelt, Gläser bemalt, Stühle gebaut. Ebenso wie im Jungenlager wurde das Programm durch zahlreiche andere Aktivitäten, wie beispielsweise eine Wanderung zum Desenberg, vervollständigt.

 

Zahlreiche Aktivitäten bei sonnigem Wetter

Auch ein Besuch im Freibad durfte bei dem sonnigen und heißen Wetter nicht fehlen. Dort sorgten Getränke, Obst und Brot für Stärkung. In der ersten Woche fand der Stationslauf statt, bei dem beide Lager zum ersten Mal aufeinander trafen und in gemischten Gruppen verschiedenste Denk-, Sport- und Wasserspiele über eine Distanz von 8 km zu erledigen hatten. An der Mittagsstation wurde sich mit Linsen- und Erbsensuppe gestärkt.

 

Umzug durchs Dorf

Ein weiteres Highlight, bei dem beide Lager etwas zusammen unternahmen, war das Lagerschützenfest in der zweiten Woche. Mit selbstgebauten Flitschen wurde auf einen Vogel und einen Geck aus Glühbirnen geschossen. Dieses Jahr fanden sich sogar einige Mädchen unter den Schützen wieder.

Die Königswürde des Lagers 2004 errang Daniel Müller, der sich Christina Kandt als Königin erkor. Am Nachmittag fand ein abgeändertes „Herr-der-Ringe-Adventurespiel“ statt. Hierbei galt es durch das Lösen verschiedenster Aufgaben verkleidete Personen zu finden und somit Gandalf aus den Fängen der Orks zu befreien. Bis heute fragen sich jedoch alle Beteiligten, was Ernie und Bert in der Geschichte für eine Rolle spielten. Weiter Aktivitäten im diesjährigen Lagerleben waren unter anderem: Scharade, Leitertausch, Leiter-Knispel-Spiel, Sternenlauf und Dorfspiel.

Am 09.08.2004 fuhren wir alle froh und doch etwas müdenach Hause, waren aber letztendlich glücklich, so schöne Tage verbracht zu haben. Das Lager endete mit einem Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche.

Wir bedanken uns bei den Knispeln und ihren Eltern, Lagereltern, Leitern, und allen anderen für die tolle Ferienfreizeit und die Unterstützung auch während des ganzen Jahres.


Sebastian Rocholl